Wie es zum Frauen-Impulstag (FIT) kam …


Mit einer Idee fing alles an „Am Anfang stand meine Freude an der Arbeit mit Frauen. Mutter-Kind-Gruppen, Mütterkaffee, Frauengesprächskreise, Frauenfrühstücke. In der Freien evangelischen Gemeinde Altstätten (Schweiz) erlebte ich ein tolles Miteinander im Team. Gemeinsam gingen wir durch ermutigende und schwierigere Zeiten. Ich merkte, dass wir immer wieder für die gleichen Fragen keine Antworten fanden." Diese Situation war der Auslöser für Jeannette Hauser, den FIT-Tag, den Frauen-Impuls-Tag ins Leben zu rufen. Die gelernte Krankenschwester, seit 1986 verheiratet mit einem Pastor und seit 1988 vollberufliche Familienfrau als Mutter von drei Jungs und zwei Mädchen hat ein großes Anliegen für die evangelistische Frauenarbeit. Seit 1989 ist sie tätig als Referentin und Initiatorin von Schulungen. „Ich suchte vergeblich nach einem Austausch- und Schulungsangebot für Teams wie unseres. Es gibt in der Schweiz viele Angebote für Frauen, allerdings keine speziellen Schulungsangebote für Leiterinnen von Frauengruppen. So entschloss ich mich – und mein Mann ermutigte mich sehr dazu –, im Frühling 1995 in unserem Gemeindebund eine Umfrage zu starten über die Situation der Frauenarbeit. Es wurde deutlich, dass die Idee eines Schulungstages einem großen Bedürfnis entspricht."

Zwei Jahre später …
… fand der erste Schulungstag statt – damals noch unter dem Namen FAT (Frauen-Arbeits-Tag). In der FEG Winterthur hatten sich so viele Frauen angemeldet, dass spontan noch Räume der naheliegenden Chrischona-Gemeinde dazugenommen werden mussten. Mittlerweile bestand das Vorbereitungs-Team aus Frauen der Freien Evangelischen Gemeinden (FEG) und Chrischona-Gemeinden. Um Zuwachs aus den Freien Missions Gemeinden (FMG) wurde gebetet. Ab Mai 1998 fand der umbenannte Schulungstag FIT (Frauen-Impuls-Tag) jährlich im Frühjahr in Wetzikon statt.

(Auszug aus Artikel von Ruth Bai-Pfeiffer in JOYCE, Ausgabe Februar 2005)

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